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    October 21

    Tödliche Mail!

     

     

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    Tödliche Mail!
     
     
     
    Immer als sie nach Hause kam, setzte sie sich an den Computer,
    wählte sich ins Internet ein und blieb solange drin,
    bis sie ihre Mutter ins Bett schickte.

    Aber an diesem Tag war es anders, sie hatte sich verliebt.
    Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn dachte.
    Sie hatte nur seinen Nicknamen im Kopf und seine Beschreibung.
    Andauernd dachte sie darüber nach, wie er wohl aussehen würde.

    Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet,
    Nie über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so.
    Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte,
    wie sie selbst, aber etwa 400 km weit entfernt;
    zu weit zum Besuchen.

    Sie konnte ihm vertrauen, konnte sich loslassen,
    konnte sich fallen lassen, wenn sie mit ihm chattete,
    was sie sonst nicht konnte.

    In real war sie sehr schüchtern, traute sich kaum etwas zu.
    Doch im Chat, wenn sie mit ihm sprach,
    dann konnte sie sich richtig fallen lassen,
    und ihren Gefühlen freien Lauf lassen.
    Doch dass sie sich in ihn verlieben würde,
    daran dachte sie nie.
    Sie hielt es nicht für möglich, sich in einem Chat zu verlieben,
    doch nun war es passiert;
    sie konnte nichts mehr dagegen machen.

    Es vergingen einige Tage; sie dachte pausenlos an ihn;
    war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen,
    aber sie schaffte es nie.
    Doch dann kam der Tag, an dem sie beschloss, es ihm zu sagen.

    Als sie sich nach der Schule an den PC hockte
    und in den Chat ging, war er nicht da.

    Sie wartete lange, doch er kam nicht.
    Sonst war er immer da. Jeden Tag um dieselbe Zeit.
    Doch heute nicht.

    Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war
    und befürchtete schon das Schlimmste.

    Und da kam ihr die Idee, ihre Emails nachzulesen.

    Sie hatte Post, es war eine Email von ihm.

    Als sie den Betreff las, stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf.
    Ein mulmiges Gefühl in ihrem Bauch.
    Ein Gefühl, das ihr die Luft wegbleiben ließ.

    Im Betreff stand : Tut mir leid, ich mag dich nicht mehr!!!

    Sie machte die Mail auf......

    Na du......

    Es tut mir leid, ich hätte es dir viel eher sagen sollen,
    hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen.
    Ich bin nicht der, den du denkst.
    Ich bin nur ein gewöhnlicher Mensch,
     kann mit dir ehrlich gesagt nichts anfangen.
    Ich habe dich die ganze Zeit nur belogen.
    In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen.
    In Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden.

    Du mit deinem ewigen Gejammer,
    du, mit deiner völlig abartigen Sicht vom Leben und allem.
    Ich habe mitgespielt, weil es das war, was du wolltest.
    Aber ich kann dich nun mal nicht leiden,
    deswegen werde ich dich jetzt in Ruhe lassen.
    Das ist das Letzte, was du von mir hörst.

    Sie konnte es nicht glauben.

    Jedes Wort fühlte sich so an,
    als würde ein Messer in ihr Herz stechen.
    Es tat so fürchterlich weh, als sie das las.

    Die Tränen konnte sie nicht mehr zurückhalten.
    Sie rollten über ihre Wangen, bis zum Kinn.
    Es fühlte sich an, wie Dornen, die sich in sie hineinfraßen.

    Sie war alleine daheim; zum Glück.
    So hätte sie sich nicht getraut, aus dem Zimmer zu gehen.
    Und das Weinen konnte sie auch nicht unterdrücken.
    Es kam aus ihr heraus,
    als hätte sie seit Jahren nicht mehr geweint.

    Sie hatte das Gefühl,
     als würden diese Worte alles in ihr zerstören, verbrennen.......
    Sie wollte nicht mehr.

    Er war die einzige Person, der sie vertraut hatte.
    Doch es war alles nur Show.......
    Er war nicht real, diese Person, die sie liebte, hasste sie.

    Sie wollte nicht mehr leben.
    Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge.
    Und das Schlimmste war immer noch,
    dass er es ihr so sagen musste.

    Er hätte es auch anders tun können......

    Aber wieso so ???

    Und wieso gerade sie, und nicht eine andere naive Chatterin ?

    Sie sah nicht mehr richtig,
    ihre Augen waren voller Tränen.
    Und in ihr brannte es förmlich.

    Sie konnte sich noch daran erinnern,
     dass ihre Mutter einmal Schlaftabletten gekauft hatte.......
    Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen Tagen auch noch,
    als sie sie per Zufall gefunden hatte.

    Sie setzte sich wieder an den PC, vor ihr der Posteingang -

    Keine neuen Nachrichten -........

    Der Deckel des Röhrchens spickte weg, als sie es aufmachte.
    Da waren einige weiße Tabletten.
    So klein und doch so gefährlich.
    Sie nahm sich eine raus und schluckte sie.
    Es war eckelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter,
    aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen.

    Der Rest kann ja nicht schlimm sein,
    gleich ist ja eh alles vorbei, dachte sie
    und schluckte den Rest der Tabletten auch.

    Wie lange sie da saß und auf Post von ihm wartete,
    konnte man nicht sagen, es mussten Stunden gewesen sein.

    Ihr Kopf wurde immer schwerer,

    die Augenlider waren so schwer wie Blei.

    In ihrem Magen brannte es,
    doch sie spürte es nicht mehr.

    Alles war wie durch Watte gedämpft.

    Der Kopf sank auf die Tastatur, ihre Augen schlossen sich.......

    Das Herz wurde immer langsamer, alles schlief ein.

    Für immer........

    Man fand sie am nächsten Morgen.
    Tot vor dem PC, in der Hand das leere Röhrchen.
    Und auf dem Bildschirm eine Nachricht.

    Irgendwer von den Ärzten musste sie geöffnet haben. Darin stand:

    Huhu

    Gott , was hat denn mein Bruder für einen Mist geschrieben ?

    Tut mir leid, ich habe das nicht geschrieben......

    glaub mir bitte.......

    ich könnte dir niemals weh tun.......

    Denn "Ich liebe dich..."
     
     
     

    Bitte gebt diese Geschichte weiter.

    Das Spiel mit den Gefühlen, das Spiel im Internet kann tödlich sein.

     
     

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    Warum Mami?

     

     

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    Warum Mami ?
    Tod einer Unschuldigen
     
     
       Ich ging zu einer Party, Mami und
         dachte an Deine Worte. Du hattest mich
       gebeten, nichts zu trinken, und so trank
    ich keinen Alkohol.
     
     
    Ich fühlte mich ganz stolz, Mami
      genauso, wie Du es vorhergesagt hattest.
    Ich habe vor dem Fahren nichts
    getrunken, Mami, auch wenn die
    anderen sich mokierten.
     
     
     Ich weiß, daß es richtig war, Mami, und
    daß Du immer recht hast. Die Party
    geht langsam zu Ende, Mami und alle
    fahren weg.
     
     
    Als ich in mein Auto stieg, Mami; wußte
    ich, daß ich heil nach Hause kommen
    würde: aufgrund Deiner Erziehung - so
    verantwortungsvoll und fein.
     
     
    Ich fuhr langsam an. Mami; und bog in
    die Straße ein. Aber der andere Fahrer
    sah mich nicht, und sein Wagen traf
    mich mit voller Wucht.
     
     
    Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami
    hörte ich den Polizisten sagen, der
    andere sei betrunken. Und nun bin ich
    diejenige, die dafür büßen muß.
     
     
    Ringsherum ist alles voll Blut, Mami,
    das meiste von mir. Ich höre den Arzt
    sagen, Mami; daß es keine Hilfe mehr
    für mich gibt.
     
     
    Ich wollte Dir nur sagen, Mami, ich
    schwöre es, ich habe wirklich nichts
    getrunken. Es waren die anderen,
    Mami, die haben einfach nicht
    nachgedacht.
     
     
    Er war wahrscheinlich auf der gleichen
    Party wie ich, Mami. Der einzige
    Unterschied ist nur: Er hat getrunken,
    und ich werde sterben.
     
     
    Warum trinken die Menschen, Mami ?
    Es kann das ganze Leben ruinieren. Ich
    habe jetzt starke Schmerzen, wie
    Messerstiche so scharf.
     
     
    Der Mann, der mich angefahren hat,
    Mami, läuft herum, und ich liege hier im
    sterben. Er guckt nur dumm.
     
     
    Sag´ meinem Bruder, daß er nicht
     weinen soll, Mami. Und Papi soll tapfer
    sein. Und wenn ich dann im Himmel
    bin, Mami, schreibt "Papis Mädchen"
    auf meinen Grabstein.
     
     
    Jemand hätte es ihm sagen sollen,
    Mami, nicht trinken und dann fahren.
    Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami,
    würde ich noch leben.
     
     
    Mein Atem wird kürzer, Mami, ich
    habe große Angst. Bitte, weine nicht um
    mich, Mami. Du warst immer da, wenn
    ich Dich brauchte.
     
     
    Ich habe nur noch eine letzte Frage,
    Mami, bevor ich hier fortgehe: Ich habe
    nicht vor dem Fahren getrunken,
       warum bin ich diejenige, die sterben muß ?
     
     
     
     
    Wichtig !!!!!!!!!!
     
    Dieses Gedicht war an der Springfield
    High Scool (Springfield, VA, USA) in
    Umlauf, nachdem eine Woche zuvor
      zwei Studenten bei einem Autounfall
    getötet wurden.
     
     
    Auch Du solltest mitmachen und dieses
    Gedicht kopieren und in deinem Blog aufnehmen
    . Es passieren einfach
    noch viel zu viele Unfälle aufgrund von
    Alkohol auf den Straßen, bei denen
    immer wieder Unschuldige zu Tode
    kommen. Helfe mit dieses Gedicht soll
    um die ganze Welt gehen !!!
     
     
                                 

    http://truckerbilly.spaces.live.com/ 

     

    Warum Papi?

     

     

      Warum Papi ?  


    Verängstigt, voller Scham und Angst sitz ich in der Ecke,
    mache mich ganz klein, mich darf doch keiner sehen.

    Drücke die Hand von meinem Zwillingsbruder ganz doll,

    zu doll, es tut ihm sicher weh.
    Doch er sagt nichts, lässt mich nicht los, lässt mich nicht allein.
    Er will mich beschützen, doch kann er es nicht,
    ist doch noch viel zu klein, grad erst vier und doch schon so ernst,
    so schweigsam, so traurig.

    Er kann nix machen, genauso wenig wie ich.

    Ich muss weinen, er sieht mich an, " Nicht weinen!"
    sagt er und doch laufen ihm selbst die Tränen übers Gesicht.
    Kann nix machen, hilflos, machtlos, zu klein!

    Die Tür geht auf, er ist da, Papi ist zu Hause.

    Hab Angst !
    Drücke die Hand fester zu, darf das nicht zu doll,
    es tut ihm doch weh, lasse etwas locker.
    Bitte nicht,
    bitte,
    bitte nicht,
    geht es mir immer wieder durch den Kopf.
    Doch es ist sinnlos, es wird passieren, wieder passieren,
    so wie jeden Tag. Er ist da.
    Gleich kommt er !

    BITTE NICHT!!!
    Doch er kommt. " Hier seit ihr ja !" er lächelt, ich hab Angst !
    "Komm mein Engelchen, komm zu Papi!"
    Hab solche Angst !
    Er hebt mich  hoch, hebt mich einfach hoch,
    will das doch nicht.
    Lasse meinen Bruer nicht los,
    seine kleine Hand umklammert meine ganz fest.
    Nicht loslassen!
    Doch Papa ist stärker er zerschlägt unsere Hände,
    ich will sie wieder greifen, lass mich nicht allein, bitte !
    Ich weine, schreie, will nicht !
    Er weint auch, guckt mir nach, uns nach, Papa und mir.

    Er zittert, er weint, er schreit meinen Namen.

    Schreit Papa an !
    Was sagt er ?
    Ich verstehe es nicht, ich höre seine Worte nicht,
    er bewegt doch seine Lippen,
    warum höre ich seine Worte nicht ???
    Was sagt er, will wissen was er sagt !

    Sehe ihn nicht mehr, die Tür geht zu, hinter mir, hinter uns.
    Bin ja auf Papas Arm.

    Wir gehen ins Schlafzimmer, will nicht !
    BITTE !

    Hab Angst, er lächelt.

    Freut sich, es macht ihm Spaß.

    "Nicht weinen, Engel" sagt er "

    Bin doch jetzt bei dir, bin doch lieb zu dir,

    sei du doch auch lieb zu mir !"

    Kann nichts machen, kann mich nicht wehren.

    Er streichelt mich, will das nicht, nicht an diesen Stellen,
    warum streichelt er mich da ?
    "Nein !"
    flüstere ich immer wieder.
    Kann nix machen, bin doch so klein, zu klein.
    Muss lieb sein, sein Engel sein, hab ihn doch lieb,
    ist doch mein Papi!
    Er küsst mich, überall, will das nicht, nicht an diesen Stellen.
    Weine, sie tun weh, die Tränen, sie brennen wie Feuer.
    Warum da?
    Warum an diesen Stellen ?
    Muss ihn auch küssen, warum ?
    Will das nicht ! 
    Muss ihn küssen, überall!"
    Komm, sein mein Engelchen, sei lieb zu Papi !"
    Will lieb sein, will sein Engel sein, hab ihn doch lieb,
    er hat mich doch auch lieb, oder !?!
    Ja, ist doch mein Papi.

    Jetzt legt er sich auf mich,

    er ist schwer, so schwer.
    Er wiegt so viel, kriege keine Luft.
    Gleich passiert es wieder, gleich tut es weh,
    nein, will das nicht.
    Es tut so weh.
    Es macht ihm Spaß, er mag es, es gefällt ihm.
    Er küsst mich, immer wieder.
    Auf und ab, wie bei "Hoppe-Hoppe Reiter".
    Ich mochte dieses Spiel, früher, als er das noch nicht machte,
    ja da mochte ich es,
    jetzt nicht mehr,
    jetzt hasse ich dieses Spiel,
    mag es nicht mehr spielen auch nicht im Kindergarten.

    Er macht so komische Geräusche,

    es tut so weh.
    Es wird immer doller, immer schneller.
    Bald ist es vorbei.

    Wo ist Danny ?

    Will zu meinem Bruder." DANNY!"
    schreie ich in Gedanken, er hört es, ich weiß es genau,
    kann seine Gedanken lesen.
    Was ist nur los ?

    Sehe mich, nein uns, Papi und mich, von oben.

    Es sieht komisch aus.
    Es passt nicht zusammen.
    Er ist viel zu groß,
    ich bin zu klein, es paßt nicht zusammen.

    Er macht komische Bewegungen.

    Seine Augen, er sieht glücklich aus.
    Will tot sein,

    so wie Putzi unser Wellensittich,
    der schläft jetzt auch, für immer.
    Will auch schlafen, für immer,
    nie wieder aufwachen, tot sein.

    Aber er ist glücklich, er ist froh.

    Papa macht es Spaß, muss lieb sein!
    Und dann , dann stöhnt er ganz laut.
    Es ist vorbei.

    Es tut so weh !
    Er gibt mir noch einen Kuss"
    Warst ein lieber Engel, der liebste Engel, den es gibt!"
    flüstert er mir zu.

    Es tut so weh.

    Es blutet, ich blute !
    Warum ?

    Was ist passiert ?
    Versteh es nicht ! Warum ???
    Ich mag es nicht, will das doch nicht.
    Hab ihn doch lieb, ist doch mein Papi ! "
    Es ist normal" hat er gesagt, immer wieder, es ist normal.
    Glaube ihm, er ist ja groß, ist erwachsen.

    Erwachsene haben immer Recht, bin doch nur ein Kind.

    Hab Miriam im Kindergarten gefragt,
    sie hat gesagt, ihr Papa macht es auch mit ihr.
    Aber es tut so weh,
    es blutet.

    Frage mich immer wieder, warum ?

    Wo ist Mama, warum macht sie nichts dagegen ?
    Sie weiß es doch !
    Sie hat uns doch gesehen, als er, als wir !
    Beim letzten mal.
    Sie hat nichts gemacht, nur geguckt.
    Nichts gesagt stand nur in der Tür.
    Er hat sie angeschrieen,
    warum schreit mein Papa meine Mama an ?
    Dann ist sie gegangen,
    hat nichts gesagt, nie.
    Kein Wort, nur,
    das ich nichts sagen darf.

    Niemandem, niemals!"
    Es ist normal ." hat sie gesagt.

    Muss das glauben, will ja lieb sein, ein Engel sein !
    Laufe zu Danny, er hält mich fest !"
    Hast du Aua?" fragen seine Gedanken,
    ich muss weinen!
    Er hat auch Aua !
    Er spürt das Selbe wie ich, jedes mal.
    Spürt immer wenn ich Aua habe,
    genauso doll wie ich.
    Er nimmt mich in seine Arme, seine kleinen Arme,
    sind doch noch so klein, so schlafen wir ein,
    Arm in Arm in der Ecke, ganz allein.

    Wo ist Mami ?
    Frage mich immer und immer wieder ,
    Papi warum ?

    Hab dich doch so lieb, will doch dein Engel sein,
    Papi warum ?

    WARUM ???
    Will tot sein, Putzi, für immer schlafen, wie Putzi, tot sein..........
    Warum, warum nur ?????

     

    Es geschieht jeden Tag, überall, verschließt nicht die Augen sondern handelt !!!

    Nehmt diesen Text mit und verschickt ihn oder baut ihn in Eurer HP ein!

    Es danken Euch alle missbrauchten Kinder!

     

     

     

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    Brief von einem Engel

     

     

    Brief von einem Engel

    Mami, jetzt bin ich hier,
    ganz weit weg von Dir,
    und doch so nah.

    Mami, ich sehe Dich weinen.
    Auch Du willst zu mir.
    Ich spüre Deine Tränen,
    stehe direkt neben Dir.

    Mami, ich kann nun nicht mehr kommen.
    Deshalb bitte gebe auf mein kleines Kätzchen acht,
    und sag, Daddy jeden Abend von mir gute Nacht.
    Sag meinen Freunden, dass ich sie
    trotzdem hören kann.

    Es tut so weh.

    Ich schaue ihre traurigen Gesichter an.
    Es war nicht die Absicht von mir,
    hab nicht gewusst, was er gewollt,
    hab nicht gewusst, was ich machen sollt...

    Mami, bitte, ihr braucht nicht traurig sein,
    hier bin ich nicht allein.
    Bitte lächle doch einmal für mich.
    Du darfst nicht weinen,
    dann lache ich auch noch einmal für Dich.

    Mami, ich habe jetzt keine Angst
    und keine Schmerzen mehr,
    doch vermisse ich mein Leben sehr,
    ich wünsche mir ein bisschen Lebensnähe her.

    Mami, kannst Du mir nicht sagen,
    warum er das getan hat??
    Warum hat er mich angefasst,
    geatmet, wie ein Tier,
    mit solcher Gier,
    die ich nicht verstanden hab.

    Vielleicht hat er mich gehasst.

    Mami, was hat er von mir gewollt.
    Ich verstand ihn nicht,
    er hat mir weh getan.
    Noch immer sehe ich sein Gesicht.
    Er hat gelacht.
    Ich glaube, es hat ihm Spaß gemacht...

    Mami, ich habe geschrien,
    wollte vor ihm fliehen...
    Habe ihm doch nichts getan,
    sah ihn nicht einmal böse an...

    Mami, jetzt habe ich keine Angst mehr,
    es ist schon eine Weile her.
    Nun bin ich hier.

    Und nur eines möchte ich noch wissen:

    WARUM TUN DIESE MENSCHEN SO ETWAS,

    HABEN SIE KEIN GEWISSEN?????????
     

     

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